Am 20.11.25 ging es gleich um 8.08 mit dem Bus zum Weinheimer Bahnhof, damit wir den Zug um halb Neun nach Frankfurt nehmen konnten. Ich war mit meinem Rollstuhl froh, dass der Aufzug funktionierte, so dass wir auf das richtige Gleis wechseln konnten. Ohne Aufzug am Bahnhof geht leider gar nichts und allzu oft sind die Aufzüge kaputt.
In Frankfurt am Hauptbahnhof angekommen, spürte mal gleich, wie viel dort los ist, das ist richtig City! Der Bahnhof selbst und die ganze Gegend waren voller Menschen, die in sämtliche Richtungen unterwegs waren, da muss man sich erst mal zurechtfinden. Leider gab es hier wirklich Probleme mit den Aufzügen, so dass wir nicht zu den U-Bahnen gelangen konnten, die wir gebraucht hätten! Wir mussten daher auf die Straßenbahn ausweichen und dann im Gewusel erst mal die richtige finden. Einige hohe Bordsteine und Kopfsteinpflaster mussten dafür überwunden werden. Wenigstens hatte die Bahn gute Einstiegsrampen und die meisten Leute waren rücksichtsvoll und machten von sich aus Platz. Ein paar Stationen und ca. 10 Min Fußweg später waren wir am berühmten Senckenberg Museum. Zwei riesige Dino-Modelle vor dem Gebäude zeigen an, dass man hier richtig ist!
Ins Museum selbst, das immerhin zu 90% barrierefrei ist, kommt man über eine lange, flache Rampe. Nach der Kasse betritt man direkt eine große Halle, in der man von zahlreichen Dino-Skeletten begrüßt wird. Darunter ein kompletter Triceratops, ein bedrohlicher T-Rex mit über 20cm langen Zähnen und ein riesengroßer Diplodocus! An ihm ist besonders, dass alle Knochen wirklich echt sind – also zig Millionen Jahre alt! Von der Decke hängt noch ein fliegender Quetzalcoatlus – richtig beeindruckend!
An den Wänden sind einige riesengroße Beinknochen von einem Supersaurus angebracht. Wenn man sich daneben stellt, kommt man sich vor wie eine Maus!
Verlässt man die Dino-Halle, gelangt man in zahlreiche weitere Räume mit unzähligen ausgestellten Tieren, wie Bären, Tiger, Löwen und unfassbar vielen mehr!
Ein weiteres Highlight ist eine präparierte Anakonda, die gerade dabei war, ein Wasserschwein am Stück zu verschlingen. Sie würgt das Opfertier, hängt Ihre Kiefer aus, und schlingt es dann langsam herunter. Die Energie dieser Mahlzeit reicht ihr dann für ca. ein Jahr. Leider gab es dann doch ein paar Bereiche, in die man mit dem Rollstuhl nicht kommen kann, dennoch gab es genug zu sehen.
In den oberen Stockwerken gibt es dann noch viel mehr zu erleben. Neben Tieren, auch Vulkanmodelle, ein Uboot und momentan auch eine Sonderausstellung zum Gehirn mit Mitmach- und interaktiven Stationen. Nach einem Snack in der Innenstadt ging es dann mit dem Zug zurück nach Weinheim. Zum Glück waren alle Bahnen pünktlich, so waren wir rechtzeitig um 15.40 zurück an der Schule.
Im Senckenberg Museum könnte man viele Tage verbringen und jeden Tag noch was dazu lernen – da möchte man immer wieder kommen!


















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